Blumenkauf zum Valentinstag

Der Valentinstag bietet jedes Jahr eine gute Gelegenheit, bei seinen Lieben Blumen sprechen zu lassen. Wer den Blumenkauf mit allen Sinnen genießen will, kann sich in der Gärtnerei seines Vertrauens oder im Blumenladen vor Ort von der Blütenpracht inspirieren lassen. Praktisch Veranlagte können den Strauß auch direkt per Online-Bestellung liefern lassen. Für Kurzentschlossene bieten einige Floristikunternehmen Express-Lieferungen, damit das blühende Geschenk noch rechtzeitig ankommt.

Ein Widerrufsrecht für Blumensträuße?

Bei Blumenbestellungen per Telefon, E-Mail oder online gelten wichtige Ausnahmeregelungen. Grundsätzlich räumt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) den Verbrauchern bei solchen Fernabsatzverträgen ein spezielles Widerrufsrecht gemäß § 355 BGB ein, sodass sie den Kauf innerhalb von vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen widerrufen können.

Dies gilt laut § 312 d Absatz 4 Nr. 1 BGB aber nicht, wenn es sich um leicht verderbliche Ware handelt. Schnittblumen können schnell verwelken und zählen daher zu dieser Produktgruppe. Hier besteht also ausnahmsweise das gesetzliche Widerrufsrecht nicht.

Augen auf beim Blumenkauf

Immer mehr Verbraucher legen beim Blumenkauf nicht nur auf Farbe, Duft und Frische wert, sondern ebenso auf soziale und ökologische Aspekte. Gerade Blumen aus Übersee stammen häufig von Blumenfarmen, bei denen die Arbeitnehmer zu Niedrigstlöhnen und unter schlechten Arbeitsbedingungen beschäftigt sind.

Ökologische und biologische Anbaubedingungen spielen bei der Kaufentscheidung ebenso immer öfter eine Rolle. Aus diesem Grund sind Blumen mit bestimmten Qualitätssiegeln erhältlich. Soziallabels sind etwa das FLP- und das Fairtrade-Zertifikat, für biologischen und umweltverträglichen Anbau stehen etwa das Bio-Siegel, das Euro-Blatt und die Siegel der anerkannten Verbände für ökologischen Pflanzenanbau. Auch eine Kombination verschiedener Siegel ist möglich.

(WEL)